Beginnen wir mal mit etwas Essen zur Stärkung.
Weil ich mal wieder zufrüh da war wo ich hin wollte - das Institut in Kyoto - machte ich noch einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft und fand dieses wundervolle Arrangement. Ein Steinweg (mit Schildkrötensteinen) über das Wasser. Es war da schon schweinekalt und windig, aber ich konnte nicht wiederstehen diesen wie für mich gemachten Weg übers offene Wasser zu wandeln. Das ist das tolle an Japan für mich. Die allgemein vorherrschende Ästhetik und der Sinn für die kleinen aber feinen Details mit denen hier der öffentliche Raum gestaltet wird entspricht genau meiner Ästhetik. Diese kleinen Dinge schon machen mich im Alltag hier unbeschreiblich glücklich - etwas was abgewrackte Hochhäuser mit verrostetem Spielplatz daneben ind Deutschland niemals schaffen würden. Nein das ist gemein, manchmal wird man ja auch daheim von solcherlei überrascht, aber doch eher selten. Hier scheint man sich einfach mehr Gedanken zu machen und auch mehr mühe zu geben die Alltagswelt spannend und zugleich entspannend zu gestalten.
Klein Nora auf der großen Schildkröte - hab mich ein bisschen gefühlt wie bei Gibli.
Eine Straße zurück mitten in Osaka mit Herbstlaub.
Letztens war ich das erste mal in Japan im Kino um mir Genji Monogatari anzusehen. Zur feier des Tages gönnte ich mir ein Hot Dog und bekam dieses völlig übertriebene umständliche plastik "Tablett" dazu. Da nervt das Ding ja nach dem Fertigessen im Fußraum mehr, als das dünne Papier was ich einfach in die Jackentasche hätte stecken können.
ABER - immerhin gibt es mir eine gute Überleitung zu meiner nächsten Star Wars Referenz. STÄBCHEN IN FORM VON LICHTSCHWERTERN!
Das is doch kaum zu glauben, oder? Auf der suche nach Weihnachtsgeschenken fand ich die, leider waren die ein bisschen sehr teuer.
Ja wie dem Auch sei - hier auf jeden Fall der aus einer Bastelgrußkarte nachgebaute Reichstag in einem Meer aus künstlichen Weihnachtssternen.
Er war nämlich ein Model für unseren Instituts-Info-Stand auf dem Weihnachtsmarkt im Vorgarten des Französischen Instituts in Kyoto. Dort "informierten wir Leute über Deutschkurse und verkauften Bastelkarten mit denen man soetwas bauen kann - wenn man geschickt ist. Zum Transport hatten wir ihn so ausgepolstert und ich fand den Anblick irgendwie lustig.
Ja hier dann der Weihnachtsmarkt...
Das Französische Institut ist wunderschön. Von innen sieht es richtig aus wie eine Volkshochschule und man hat den Eindruck es steckt Geschichte drin, anders als bei uns im hoch modernen Glasturm.
Intere
hier Links noch eben einer meiner Koleginen - ich war ja nicht die ganze Zeit allein da.
Und dann noch mal unser Srand von vorne. Ja--spannend!
Verpackt in diesen Origami-Umschlägen aus deutscher Zeitung wurden sie dann an die Kunden übergeben. (Das hier ist so ungefähr der schönste ^^)
Hier hab ich mal den typischsten Franzosen an seinem Vin-Chaud-Stand fotografiert der da so rumlief.
Hier sitze ich in einem Kaffee, was ich sehr mag. Es ist ganz ümmelig dunkel und
hat so irgendwie leicht die Atmosphäre eines Rauchersalons der 20er. Aber nur leicht. Naja auf jeden Fall sitz ich da manchmal gern rum und Zeichne.
Hier Qualitätsspülbürsten aus Deutschland im Baumarkt bei mir um die Ecke für knapp 6€ pro Stück. ^^
Und links Werbung für Hygienemasken im Zug - toll wie sie da wie so zwei Superhelden Rücken an Rücken stehen.
Und rechts ich beim Essen mit Lisa (Foto von Lisa) die mich tollerweise auf ihrem Weg nach Tsu in Osaka besucht hat. Leider hab ich da meine Kamera oben im Büro vergessen gehabt.

Und rechts ich beim Essen mit Lisa (Foto von Lisa) die mich tollerweise auf ihrem Weg nach Tsu in Osaka besucht hat. Leider hab ich da meine Kamera oben im Büro vergessen gehabt.
Und am nächsten Tag war dann auch schon der 23. 12. und wir feierten einen ganz besonderen Geburtstag. Nein, nicht den vom Tenno, wen interessiert das denn? - wirklich das hat hier niemanden interessier - nein wir feierten Nacchis großen Tag und zwar gebührend mit einem Gang nach Spa World - ein riesiges Wellness-Onsen-Paradies.
Hier sind wa im Aufzug, aber die anderen sieht man leider nicht, weil es so dunkel ist.
Hier sind wa im Aufzug, aber die anderen sieht man leider nicht, weil es so dunkel ist.
Und hier ich im extra für Frauen rosafarbenen Überziezirkuszelt - das lässt man an bis man dann die Bäderwelt betritt. Es gibt auch noch Ganzkörperaufnahmen von uns drei, aber wenn ich die hier rein stellen würde würden die beiden mich glaub ich köpfen...
Das ist dann jetzt schon nach dem wa fertig waren mit allem. Da drin darf man natürlich nicht fotografieren, da sind ja alle nackisch un so. Aber ich kann euch sagen es war super schon gestaltet. Thema dieses Bereiches war Asien und dann gab es halt - natürlich - ein typisch japanisches Onsen drinen, so wie draußen - ha das war toll - und ein Bali-Bad mit Yasminduft und ein Islamisches Bad und auch Saunen bla bla etc pp.
Die Saunen und die Bäder draußen fand ich am tollsten. Mit dem Körper im heißen wasser und der Kopf in der kühlen Winterluft einfach phantastisch.
An diesen Tischen hier kann man sich dann weider fertig machen für die richtige Welt da draußen. Das tolle bei Onsen ist, dass du eigentlich nichts mit zu bringen brauchst. Handtücher, Shampoo, Conditioner, Körperwaschmittel sowie dann später Gesichtscreme und Bodylotion stehen alle in mehrfacher Ausführung an jedem Platz bereit. Das was da so neon im Spiegel leuchtet sind Regale in denen sogar Bürsten für die Besucher bereit lagen.
Es war wiklich ein toller Tag aber abends war ich total fertig, weil ich den ganzen Tag nix - naja doch, morgens ein Schockobrötchen - gegessen hatte. Wow war ich müse und ausgepauert - einen solchen hunger glaube ich bis dato noch nie gefühlt zu haben. Naja gut, dass wir dann noch essen waren. :)
Die Saunen und die Bäder draußen fand ich am tollsten. Mit dem Körper im heißen wasser und der Kopf in der kühlen Winterluft einfach phantastisch.
An diesen Tischen hier kann man sich dann weider fertig machen für die richtige Welt da draußen. Das tolle bei Onsen ist, dass du eigentlich nichts mit zu bringen brauchst. Handtücher, Shampoo, Conditioner, Körperwaschmittel sowie dann später Gesichtscreme und Bodylotion stehen alle in mehrfacher Ausführung an jedem Platz bereit. Das was da so neon im Spiegel leuchtet sind Regale in denen sogar Bürsten für die Besucher bereit lagen.
Am nächsten Tag war dann Weihnachten und ich verbrachte Heiligabend mit diesen lustigen Party People. 
Bei der Bescherung stellten sich alleman in einem Kreis auf und dann wurde ein Musikstück lang im Tackt das Geschenk immer das Geschenk eins weiter gereicht. Das was man am Ende des Stückes in Händen hielt konnte man sein eigenen nennen. In meinem Fall eine Pflanze juchhuuuu! endlich hab ich eine Pflanze. Zwar noch sehr klein, aber sie macht sich schon recht gut auf meinem Nachttisch.
Heiße Schockolade gab es auch und sehr viele schöne Gespräche und ganz viel nette Leute und eine, wenn auch noch lockere, weil noch ewig hin, Einladung zum gemeinsamen Hanami!
Apropos Weihnachten, da hab ich noch ein paar crazy Eindrücke für euch. Also das hier ist jetzt erstmal nicht so crazy, das ist der kitschige Weihnachtsbaum in unserem Guest house Wohnzimmer.
Aber das hier links ist ziemlich abgefahren. Hier hatten nämlich sogar die Fische im Wandaquarium eines Kaufhauses Weihnachtn - halt unterwasser. Sehr ihr den Baum?
Ja und das hier ist mal wieder ein klassischer Fall von Englisch, wie man es nur in Japan versteht.
"Wonderful Christmas with Hands!" - eh - ja - ich hab mein Weihnachten auch immer lieber mit Händen, als ohne.
Zur Verteidigung, der Laden heißt "Tokyu hands"
"Wonderful Christmas with Hands!" - eh - ja - ich hab mein Weihnachten auch immer lieber mit Händen, als ohne.
Zur Verteidigung, der Laden heißt "Tokyu hands"
Des weiteren hätte ich noch diesen Eispalast zu bieten, der aber schon am 27. schwups weg war, als hätte er nie existiert.
Auf der Shinsaibashi hat es auch sehr geweihnachtet und ich habe noch ein paar interessante Läden gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Hier erst mal der Haarsalon "Über" - der Laden ist die Treppe rauf...
Einmal lief hier auf der Shinsaibashi ein gestandener äußerst cool dreinblickender Japaner mit Sonnenbrille im Winter an mir vorbei auf dessen Rücken dann einfach mal total zahm "Milch und Schokolade" stand. Auf deutsch versteht sich. Ja ja die magisch
Hier rechts noch die wundervollen Kekse von Nelo und Tish - DANKÖÖÖÖ! voll lecker waren die.
Und links der riesige Schneemann am Osakabahnhof, den ich immer
versäumt habe zu fotografieren. Gut dass ich es am 25. gemacht habe, denn am 26. war er schon - plöpp - weg.
Und tada die traditionell japanischen Neujahrsgestecke waren schon da.
Und dies was auf den ersten Blick aussieht wie goldenen Scheißhaufen sind in wirklichkeit zusammengeringelte kleine Drachen, denn 2012 ist im chinesischen Kalender das Jahr des Drachen.
- mein Jahr haha! :)
Und zuhause wurde auch schon der Neujahrsschmuck heraus gekramt.
Den "Tresen" hab ich jetzt nicht fotografiert. Der gleicht einem Altar!
Den "Tresen" hab ich jetzt nicht fotografiert. Der gleicht einem Altar!
In diesem Sinne wünsch ich euch allen einen ganz ganz tollen Rutsch ins neue Jahr!
PS: Man bin ich froh, dass ich jetzt fertig bin. Meine Hände sterben mir gleich ab vor Kälte. Nicht das das noch "A Happy New Year Without Hands" wird. ;)
Hier noch eine kleine Höhlenmalerei in unserem Treppenhaus. goodbye over and out!
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschen