出発〜 Eine kleine Stärkung bevor ich in den Nachtbus gen Tokyo, meine neue Heimat, stieg.
Am ersten Abend gingen wir Karaokieren in einer Ausländermädchentruppe wie wir sie schon lang nicht mehr zusammen gekriegt hatten.
Ich war so froh Nele wieder zu sehen nach einer gefühlten Ewigkeit. Und natürlich verbrachten wir die folgenden zwei, drei wochen unglaublich viel Zeit zusammen. :)
Natürlich waren wir alle irgendwann blau und wankten nur noch druch Shinjuku.
Ein bisschen rendom aber hier die schöne Eingangstreppe zu meinem Shared House.
und ein paar lustige Regenschirme.
Dies ist ein kleiner künstlicher Vorgeschmack auf die echten Sakura die ihr später noch sehen werdet. Die Japaner sind dermaßen wild auf die Kirschblüten-Zeit, dass sie schon Wochen vor der wirklichen Blüte alles mögliche mit ihrer künstlichen Nachbildung verzieren. Hier der Flur eines Izakayas irgendwo in Shibuya.
Das hier links war so lustig. Ein Sandwitsch mit einer gedrittelten Erdbeere und Käse drin für umgerechnet ca. 2,80€.
Nele und ich in einer okinawarianischen Bar.
Sehr tolle Atmosphäre dort und wir haben viel frei aufs Haus bekommen weil wir ungefähr die ersten Ausländer in dem ding waren. Unteranderem okinawarianischen Sake der als besonders stark gilt.
Hier links besondere Schokolade und Kakao im Schokoladencafe. Ihr seht die kulinarischen Abenteuer nehmen kein Ende.
Harajuku im Regen mit der stylischen Nele.
Die krummsten Stäbchen, die ich je sah.
Und dieses wundervolle typisch japanisch schlichtgehaltene Ikebana hier unten ist im Grunde genommen, wenn man genau hinschaut nur Schleichwerbung für marken Wisky.
Auf dem Weg zur nächsten Venue fanden wir eine im Hinterhof abgestellte Stragelimusine. Fand ich lustig.

Und hier das Puri des Monats.
Hier sind wir zu viert in einem schicken Cafe in Yokohama in dem man auf einer großen Matrazenfläche sitzt.
An diesem Tag fuhren wir dann auch noch nach Asakusa um dort in einem Yatai-ähnlichen Izakaya Neles wenn auch leider nur kurzweilige Anwesenheit in Japan zusammen mit ihren Buddys zu begießen.
Am nächsten Abend Abschied von einem Freund, den ich in meinem letzten Tokyoabenteuer kennen gelernt hab.
Er legte ein letztes mal zusammen mit seiner DJ Clique in Shibuya auf. In den Club geh ich mindestens einmal im Monat, da, auch wenn dieser eine Freund sich nun aus Tokyo verabschiedet hat, die anderen jeden Monat weiter machen.
Dann hab ich auch noch meine alte Arbeitsstelle besucht und bin mit meinen Exkollegen essen gegangen.
Tomaten für 1,98 € das Stück - ahahaha! o.O
Die Abschiedsparty für meinen Dj Freund, den ich oben erwähnte - hier in der Mitte auf dem Tisch zu sehen.
(Die beiden Bilder habe nicht ich gemacht, sondern ein Freund mit einer sehr guten Kamera)
Es war ein sehr aufregender Abend und nach dem "Sakura" gingen wir noch in ein Izakaya danach Udon essen und dann noch in eine weitere Bar bis die Züge wieder fuhren.
Am Tag drauf war ich das erste mal in meinem Leben golfen - digital. Seltsame Welt. Du feuerst den echten Ball volle kanne gegen die Leinwand und dann fliegt sein digitales Dubel im Bildschirf im hohen Bogen weiter aufs Spielfeld und hoffentlich aufs loch zu. In meinem Fall leider nicht. Ich war grotten schlecht, aber das ist ok - ich hasse Golf. In meinen Augen eine der langweiligsten Sportarten die sich je ein Mensch ausgedacht hat.
Aber der Kuchen und das Eis in dem Spielcenter in dem man auch noch neben Tischtennis, Pool und Darts viel mehr spielen kann war sehr lecker und wir hatten diese lustige Schutzwand um eventuell zurückfliegende Bälle abzuhalten.
Hier die Bilder dazu. Das hat einen Grund, keine Sorge. Der Grund ist, dass an diesem Schrein für solch essenzielle Dinge wie Verschonung vor Geschlechtskrankheiten,
Fruchtbarkeit, Standthaftigkeit und alles andere rund ums Geschlecht gebetet wird.
in klein mit Gesicht gabs die auch. Und Bier - an einem Tag an dem die Sonne nur so knallte. Ihr könnt euch die Atmosphäre auf dem Schreingelände entsprechend vorstellen.
Hier in freudiger Erwartung auf die Rückkehr der Penis-Prozession zum Schreingebäude.
Und schließlich wieder da.
Ein paar Tanswestieten, die auf diesem Fest zahlreich vertreten waren (oh Gott tut mit leid, wenn ich jetzt hier auf irgendwelche Füße trete) wollten Fotos mit uns machen, weil wir ja so süß sind. So blond und so....
Und hier noch etwas, was ich noch nie gesehen hab - eine Statue mit BRILLE. Bin ich blind oder sieht man das sonst tatsächlich eher selten?
Natürlich gab es auf Grund des Matsuri auch nah bei ganz viel zu Essen, wie sich das gehört.
Ein paar Tage später erzählte ich begeistert vier meiner Freunde von dem Matsuri in einer Fünver-gruppen-skype-aktion. Die vier waren mindestens eben so begeistert wie ich ^^ Es war recht international - wir hatten Deutschland, Brasilien und Japan in einer Leitung.
Spontaner Curryabend im shared house! Alles was da war zusammengeschmissen.
China town in Yokohama.
Und dann schließlich die lang erwarteten und herbeigesehnten Sakura. Ich erblickte diese Pracht das erste mal bei Nacht im Park bei mir um die Ecke...
Und eben so am gleichen Abend Yozakura im Yoyogi Park.
Das Foto von mir da links ist ziemlich schrecklich, aber was solls...
Wir aßend dann auch mal wieder Takoyaki und erstachen das Stoff-Oktopus-Maskottchen des Ladens mit dem angemessenen mitgelieferten Esswerkzeug.
Aber wie gesagt es war ja Sakura-Saison.
In dieser eigentlich doch sehr kurzen Zeit (nach ca. einer Woche ist der ganze Spuk schon wieder vorbei) entstanden mal wieder tausende toller Fotos so das ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte welche ich euch vorenthalten soll und welche unbedingt sehenswert sind, also bitte entschuldigt die übertriebene Blütenopsession!
Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Japaner immer wieder für die Kirschblüte begeistern können. Obwohl sie ja jedes Jahr wieder kommt und also alle schon endliche Sakurabäume gesehen haben freuen sie sich doch wie blutjunge Kinder über jeden schönen Baum und machen edliche Fotos von den Blüten, den Bäumen und ihren Liebspartnern und Kindern in den Blüten.
Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Japaner immer wieder für die Kirschblüte begeistern können. Obwohl sie ja jedes Jahr wieder kommt und also alle schon endliche Sakurabäume gesehen haben freuen sie sich doch wie blutjunge Kinder über jeden schönen Baum und machen edliche Fotos von den Blüten, den Bäumen und ihren Liebspartnern und Kindern in den Blüten.
Auch für diese Erfahrung - DANKE JAPAN! (und allen Leuten die es möglich machen, dass ich hier sein kann)


