Und schon wieder muss ich mich entschuldigen für das laaaaange Ausbleiben eines Eintrags - shame on me!
Dementsprechend ist es wirklich lange her, dass die folgenen Ereignisse statt gefunden haben und ich belasse es bei wenig Text und vielen Fotos - und Fotos gibts ne Menge.
Es war ein mal vor langer langer Zeit da reiste ein deutsches Fräulein in ein fernes fernes Land, so fern, dass es als es ankam auf dem Kopf stand für alle die es in der Heimat zurück gelassen hatte. Dieses junge Dämchen hieß Vera. Doch als es aufbracht tat es dies keineswegs ins Ungewisse. Fräulein Vera wusste auf der anderen Seite der Welt würde ein zweites Dämchen auf sie warten :)
Dementsprechend ist es wirklich lange her, dass die folgenen Ereignisse statt gefunden haben und ich belasse es bei wenig Text und vielen Fotos - und Fotos gibts ne Menge.
Es war ein mal vor langer langer Zeit da reiste ein deutsches Fräulein in ein fernes fernes Land, so fern, dass es als es ankam auf dem Kopf stand für alle die es in der Heimat zurück gelassen hatte. Dieses junge Dämchen hieß Vera. Doch als es aufbracht tat es dies keineswegs ins Ungewisse. Fräulein Vera wusste auf der anderen Seite der Welt würde ein zweites Dämchen auf sie warten :)
Vorweg also ein Bild um die Grundstimmung zu beschreiben, die herrschte, als die beiden in diesem fernen Land aufeinander trafen:
Kaum war Vera angekommen, mit reichlich zollfreiem Alkohol, Süßigkeiten und Waschpulver im Gepäck gings auch schon los gen Tokyo um das neue Jahr zu begrüßen!
Wir kauften uns große Chinesentaschen im 100 Yen-Shop, weil wir keine Koffer mitnehmen wollte. Das stellte sich aber nicht als eine sonderlich gute Idee heraus, da Veras Hänkel bereits auf den ersten Metern rissen.
Wir fanden etwas tolles am Osaka Hauptbahnhof - eine komplett weiß hinterleuchtete Wand - das brachte uns zum experimentieren. Hier nur zwei kleine Auszüge aus den 100ten von Fotos die wir da machten.
Die Vera...
...und Ich als Großstadtindianer!
Wartent im Bus-office auf den Aufbruch.
Die Vera...
...und Ich als Großstadtindianer!Kaum in Tokyo angekommen fand Vera auch schon einen der tollsten Katakana-Englisch-Patzer, den ich je in meinem Leben gelesen habe - direkt in unserer Gasthausküche.
Ja ne, wissen wa ja dann jetzt alle bescheid was zu tun ist - AUF NACH LONDON!
Am ersten Tag in Harajuku.
Von da aus ab in den Yoyogipark.
Auf diesem riesen, fancy aussehenden Banner steht bloß: "Bitte passen Sie auf wo Sie hintreten" ^^
Am Meiji-Schrein - Hände waschen vor dem Beten nicht vergessen!
Den Schrein selber hab ich dann irgendwie vergessen zu fotografieren xD - wahrscheinlich, weil ich schon so oft dort war. Der Yoyogi-Park mit dem Meiji-Schrein darin ist nämlich mein Lieblingspark in Tokyo.
Dafür aber hier schönes Neujahrsgesteck an dieser riesen Kreuzung in Shibuya.
Hier rechts seht ihr eine abfotografierte Postkarte - ich fand das so unglaublich süß.
Ja ne, wissen wa ja dann jetzt alle bescheid was zu tun ist - AUF NACH LONDON!Dafür aber hier schönes Neujahrsgesteck an dieser riesen Kreuzung in Shibuya.


Dann hatte die ganze Mischpoke was zu trinken und die Party konnte los gehen.
Was eine Nacht. Obwohl der Count down dann irgendwie nur Nebensache war und sich in keiner Weise das Gefühl eines neuen Jahres einstellte war es ein tolles Spektakel. Noch nie zuvor war ich in einem Club, der auch einen Pool und eine riesige Festival-like Fressmeile hat.
Am nächsten Tag, sehr besinnlich, gingen wir zum nächstgelegenen Schrein um, wie man das traditionell in Japan so macht, um ein gutes, erfolgreiches Jahr zu bitten.(aber ist es nicht toll, wie die Goldfasern in dem Stoff so mystisch schimmern?)
Naja stattdessen gingen wir Sushi essen in einem sehr fancyen Restauran wie wir dann nachher am Preis erkennen mussten.

Anschließend spazierten wir durch einen kleinen Park in der Nähe von Kabuku-cho in Shinjuku. Sehr idyllisch mit Katze.
...machten kurz Halt um Purikura zu machen - mal wieder... (da sag ich später noch was zu)
Am nächsten Tag noch mal zum Schrein um das erste Omikuji meines Lebens zu kaufen.
Die Schlange zum Beten war unglaublich lang.
Schon lustig, dass in Europa Ablasshandel aufs Übelste verteufelt wurde und hier verkauft man bist zum heutigen Tag fröhlich Wahrsagezettelchen und Glücksbringer um die Schrein- und Tempel-Kassen aufzubessern. Dafür gibts hier keine Kirchensteuer.
Hab vergessen wo das war, glaub Shibuya. Aber noch viel wichtiger: Was zur Hölle ist das! Toastbrot-Torte! Eigentlich hätten wir das mal probieren sollen, aber so viel von dem schrecklichen latschigen Toastbrot aufeinmal kann ich glaub ich eh nicht essen.
Stattdessen aßen wir lieber Crep mit Käsekuchen drin ^^
Das hielt uns aber nicht vom Sightseeing ab. Am nächsten Tag brachen wir auf zum Shi-Tennoji.
Und wir kauften uns leckere Teilchen vom netten beard papa - da fühlt man sich doch gleich wie zu Hause - nicht war mein bärtiger Papa?
Am Shi-Tennoji war gerade Feuerwehrinspektion.
Ich hab immer noch nicht rausbekommen was genau sie bedeutet. Wenn jemand es weiß bitte kläre man mich auf.
So jetzt ist aber gut - sorry!
Von da an gingen wir noch Essen auf der Dotonbori.
Da ragt eine riesen Hand mit Sushi aus der Hauswand O.o - toll!
Am nächsten Tag völlig erschöpft und Krank nach Kyoto.
Raus aus dem Wald, weiter zum Schloss - Auf dem Weg zum Nijojo...
und rechts das Cafe "Mon Pot" ^^
Nochmal so ein Lätzchenverein und noch ein schöner Baum.
Hier dann ein eingehüllter Turm der Außenmauer des Nijojo. Da soll noch einer sagen es lohne sich nicht Bauwerke under construction zu besuchen.
Auf dem Rückweg vom Arzt machte ich auf ihren Wunsch hin dieses erquickende Foto von Vera.
Mit der offiziellen Medizin, die wir nach langen Erklärungen des nervösen Apothekers wie sie denn einzunehmen sei schließlich in der Apotheke vergaßen, sodass er uns auf der Straße hinterher laufen musste, wurde es dann etwas besser aber immer noch nicht gut.
Rechts sehr rendom, aber in den Supermärkten hier bin ich jedes mal aufs neue erstaund über die Bilderbuch-Möhren hier in Japan.
Wirklich, perfekte Form und Farbe...
Im Osaka-jo koen (Osakaschlosspark).
Und hier wieder ein äußerst sinnvoller Logospruch - Vera entdeckte diese Tollheiten immer.
Ich zitiere:
"May this bag brings
you happiness.
off the wall"
Was soll diese plötzliche Drohung "off the wall" oder ist das der Markennahme dieser Kreation.
Nächster Tag: Nara!
Da sind so viele Rehe. Ich hab dann irgendwann angefangen auf die Jagt nach dem perfekten Hintern zu gehen und ich finde hier rechts habe ich ihn gefunden. ^^
So genug von Rehen, obwohl eins noch:
Da ich 2009 schon genug Fotos vom Daibutsu gemacht hatte konzentrierte ich mich lieber auf Details und fand, dass die Hölzer des Tempels sehr faszinierend sind.
(Und die rechte der forderen beiden Damen hat einen Kimono an, den ich ihr am liebsten vom Leib gerissen hätte um diese tolle Farbe ganz für mich zu haben :P)
Rechts Vera bei der intensiven Motivsuche.
Noch ein bisschen Kram aus meiner direkten Nachbarschaft...
Und dann waren wir noch im Hanbey - dieses Showa-zeitliche Izakaya in dem ich in Tokyo auch schon mal war, und dass ich so liebe.
Und in Ermangelung eines richtigen letzten Abschiedsfotos, weil wir Ulknudeln natürlich viel zu spät aufstanden und die Zeit verpeilten und total gehetzt Vera zum Flughafen und ich zum Shinkansen (Richtung Tokyo) rennen mussten hier eins der letzten Purikura die wir machten. Schön wa?
Vera fand nämlich äußerst Gefallen an dieser japanischen Sitte, wodurch wir ständig Puri machten mit denen sie dann ihre Karten an die Daheimgebliebenen bepflasterte.
Vera fand nämlich äußerst Gefallen an dieser japanischen Sitte, wodurch wir ständig Puri machten mit denen sie dann ihre Karten an die Daheimgebliebenen bepflasterte.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen