Endlich habe ichs mal geschaft die Dohtonbori, die Hauptausgehmeile hier in Osaka, zu fotografieren. Als ich sie das erste mal bei Tag sah war ich etwas verblüfft. All diese wilden bunten Figuren waren mir nachts nie aufgefallen ^^
Und jetzt muss ich doch mal kurz meckern: drei geschlagene Tage lang hatte ich keine andere Aufgabe auf der Arbeit als "Akten" (unwichtiges Zeug was man größtenteils auch so hätte wegschmeißen können) zu vernichten. Und dies hier ist nur einer von vier überdimensionalen Beuteln voll mit weißem Konfetti. Ich wollte es ja aufbewahren und als Schnee bei der Weihnachtsparty im Büro verteilen, aber die anderen sahen da nicht so den Reinz drin und jetzt fällt die Weihnachtsparty sowieso aus :(
An diesem Abend war ich das erste Mal bei Mos Burger - vom Konzept her wie M(k)ces(?) aber viiiiiiel frischer. Es war der Abend an dem Nacchi nach Osaka kam. Es war sehr cool, wir sind zusammen durch Namba gelaufen und haben die geilsten Puri ever gemacht (find ich zumindest). Leider konnten wir keine auf unsere Handys ziehen, sodass ich euch das jetzt leider nicht zeigen kann. Hier haben wir dann wieder Leuchtreklame in einer Nebengasse der Shinsaibashi, die mich wieder in Star Wars Nostalgie warf ^^ 
Ja irgendwie haben wir außer den Puri auch kein Foto von uns gemacht, ihr habt ja vielleicht schon gemerkt, dass ich immer vergesse die Menschen zu knipsen mit denen ich unterwechs bin und nur die Umgebung festhalte. Das tut mir wirklich leid - ich werde mich in Zukunft mehr bemühen!
Hier hats aber mal geklappt meine Tandempartnerin macht einen Kochkurs für die Herstellung typisch japanischer Süßigkeiten - da gibt es ja eine Unmenge zur Auswahl - Sachen von denen man in Deutschland noch nie was gehört hat. Was schade ist.

Hier hats aber mal geklappt meine Tandempartnerin macht einen Kochkurs für die Herstellung typisch japanischer Süßigkeiten - da gibt es ja eine Unmenge zur Auswahl - Sachen von denen man in Deutschland noch nie was gehört hat. Was schade ist.
Sie hat mir dieses Teigbällchen mit Anko (süße Bohnenpaste) drin geschenkt - sehr lecker. Eigentlich mag ich Anko nicht so gerne, weil mir das zu süß ist, aber in diesem Fall wurde die Süße gut durch den Teig abgeschwächt. (Und dazu ein Matcha Frappuccino.)
Wir waren in einem fancy französischen Restaurant aber irgendwie war das Interior sehr traditionell japanisch.
Eigentlich hatten wir uns getroffen um hier her zu gehen. Ein alter Schulfreund meiner Tandempartnerin besitzt nun einen Kimonoladen mit hochwertiger Ware. Er erklärte uns einiges über das Gespühr für die Auswahl der zu kombinierenden Farben bei Unterkimono und Kimono und schließlich Obi und noch allerhand weiteres zum Thema traditionell japansisches Gewandt. Die Tochter meiner Freundin feiert bald Shichi-go-san, sie wird drei und an diesem Tag wandern alle Drei-, Fünf- und Siebenjährigen zum Schrein begleitet von Mama und Papa alleman gekleidet in wunderschöne festliche Kimono. Darum war sie da.
Die Farbkombination dieses Stoffen finde ich wunderschön, gerade zu ideal und hin und wieder eingewoben glitzern hier Fasern aus echtem Gold hervor. Ö.ö
Apropos Musik, dieser Freundliche Gesagsverein grinste mir auf einem Plakat in einem Kaufhausaufzug entgegen und ich konnte kaum an mich halten. Einfach perfekt, wie diese roten Uniformschals im Wind flattern, als seien sie verstärkt mit Draht, wie Pipi Langstrumpfs Zöpfe.
Das tolle hier, oder auch das verherende ist, dass hier so gut wie nix ernst genommen wird und man gut über sich elber lachen kann. Eine Fähigkeit die den Deutschen oft abgeht.
Das tolle hier, oder auch das verherende ist, dass hier so gut wie nix ernst genommen wird und man gut über sich elber lachen kann. Eine Fähigkeit die den Deutschen oft abgeht.
Und dann war da noch dieser Laden ^^ Mein ganz persönlicher Laden. Nele ich glaub du hast den schon mal für mich fotografiert, ne? Nur zu schade, dass ich kaum eine Sache aus diesem Geschäft anziehen würde.
Diese beiden kennt ihr ja, ne? Meine zwei lieben Osaka buddies bewaffnet fürs Okonomiyaki.Das ist dann jetzt schon in Kyoto. Da waren wir vor drei Wochen oder so um das berühmte japanische Herbstlaub zu bewundern :D
Und als aller erstes nach dem wir uns trafen mussten wir uns natürlich erstmal stärken in einem Restaurant in dem zur Erklärung was denn nun was an der Kuh ist diese wundervolle Kuhtafel an der Wand hing.
Und als aller erstes nach dem wir uns trafen mussten wir uns natürlich erstmal stärken in einem Restaurant in dem zur Erklärung was denn nun was an der Kuh ist diese wundervolle Kuhtafel an der Wand hing.
Ein Stück Madeleine und ein Stück Kyotoer Fassade.
Hier diese Stufen muss man empor steigen, wenn man für die gemeinsame Liebe, oder alleine für eine zukünftige Liebe bitten möchte.
Aber dafür ein wunderschöner Sonnen"untergang"
Und dann wurde es dunkel - und die Laternen gingen an *.*
Voll cool fleigende Wasserhasen
Hach war das alles schön... :)
Und dann waren wir noch in einem Izakaya.
Hier ein bisschen Umeda einfach nur so... und für diese wunderschönen Bepflanzungen liebe ich Japan einfach. Es sieht so schön natürlich gewachsen aus - wie bei Ghibli - oder sieht es bei Ghibli deswegen so aus? - hmmm Huhn oder Ei, Huh....
Jetzt ja auch zu Recht, aber auch schon vor ca. drei Wochen weihnachtete es schon sehr. Hier das Eingangstor zum deutschen Weihnachtsmarkt unter dem Umeda Sky Building.

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