Zurück vom Tokyo-Abenteuer war ich immernoch auf hundertachzig und voller Erlebnissucht. Ich konnte einfach nicht still sitzen und brav zu Hause bleiben - ein Gefühl, dass übrigens dieses ganze Japan-Jahr lang ständig begleitet oder auch quält könnte man sagen. Naja auf jeden Fall bin ich dann kurzerhand zu einer Freundin nach Nara gefahren und habe mich das erste mal in meinem Leben eine Rikshi gewagt.
Auf ein neues also wieder im Reh-Park in Nara - diesmal konzentrierte ich mich aber auf die Bepflanzung und Architektur.
Danach waren wir dann mit der restlichen Barbesatzung noch einen über den Durst trinken. Sehr sehr lustig und alle sehr nett.
Und dieser Uralte baum an dem die Geschichte der Uni angezeichnet war.
Wir gingen noch ein bisschen spatzieren ...
Am nächsten Abend war ich seid langer Zeit mal wieder was trinken mit meinem Osaka-Sauf-Bodey
Naja ok wenn man mit aller Macht verhindern will, dass einem Biergeschmack in den Mund kommt kann man natürlich alles darein schütten. Fragt sich nur warum dann überhaubt noch rein tun.
Valentiensschockolade hab ich auch bekommen. Hier in Japan ist der Valentienstag kein Tag der gegenseitigen Beschenkung der Paare - nein! - nur die Mädchen schenken dem Angebeteten (im Idealfall) selbstgemachte Schockolade.
Wenn grad kein Anzubetender in Sicht ist werden einfach Freundinen beschenkt.
Die Herren revangieren sich dan ca. zwei Wochen später am sogenannten White Day.
Es sind praktisch herzhafte Poffertches. Käme auf dem deutschen Weihnachtsmarkt sicher auch gut an.
Das alles damit die Tochter auch gut unter die Haube kommt.
Die Familie meiner Freundin ist sehr traditionell und deswegen nahm der Aufbau auch wie sie selbst sagte ungewöhnliche Größen an.
Gerade eben weil in diesem Haus so viel Wert auf Tradition gelegt wird bot sich mir auch die Gelegenheit verschiedene Kimono anzuprobieren mit der Hilfe der super lieben Mama die alles über Kimono zu wissen schien.
Nicht nur die Farben haben eine Bedeutung und sind nach alter der Kimonoträgerin verschieden sondern auch die Art den Obi zu binden vermittelt eine Botschaft. Dies hier ist wenn ich mich recht entsinne die Obischleife einer Braut.
Hab mich sofort in die Farbe dieses Kimonos verliebt. Die Mutter meine es sei ein sehr teures Exemplar und auch der Obi wie der oben sind durchwirkt mit echten Goldfäden.
Von da aus schnell zu einem Gokon (Gruppendate) und am nächsten Tag mit zwei neuen Freundinen aus dem Snack in Nara in die Universal Studios Japan...
Vorweg haben wir Popcorn gekauft. In diesem Laden gab es wirklich jeden Geschmack - herzhaft und süß - sogar Fruchtsaft-Geschmack o.O
Ach ja die Japaner und Essen. Sie sind wie Kinder was das angeht - alles wird ausprobiert auch wenns zuerst ziemlich komisch klingt, aber vielleicht gibts ja jemand dems schmeckt. Ich liebe es und sie dafür!

Ist dieses gelbe etwas nicht das süßeste was ihr je gesehn habt? - Also ich fands extrem niedlich.
Links ich mit dem Maskotchen des Takoyakimuseums Osaka - ein riesiges Oktopusbällchen. und rechts ein glücklichr Kuhkopf im Aufzug des Izakayas in das wir noch gingen. Ich fand das ja irgendwie ein bisschen markaber, aber zum piepen, oder?
Unten Nabe - Yam yam. Ist so als würde man sich seine Suppe am Tisch selber kochen. Die Zutaten kommen Roh in Brühe an den Tisch und dünsten dann vor Ort vor sich hin.

Oben nochmal das Umeda Sky Building und links der Ü-Klassenraum.
Diesen wunderschönen Pappaufsteller habe ich jede Mittagspause bewundert und am letzten Tage alle genötigt mit mir ein Bild darin zu machen. Die glückliche Showa-Goethe-Familie Osaka. Selbstredent bin ichder Vater - bin ja auch die größte im Team ^^ oh man ich vergess immer wieder, dass ich hier in Japan eine große Blondiene bin.
rechts Cafe-Kränzchen nach dem letzten Treff mit meiner Freiwillig-Deutsch-Rede-Gruppe
und unten ein kleines Abscheidsgeschenk.
Die sind so geil. Wenn man sie aufzieht dann machen sie "Musik".
Noch ein letztes mal ein paar Ausblicke aus den Höhen des Instituts.
Ich war dann auch noch kurz in Den-Den-Town. Sozusagen das Akihabara Osakas - also das Elektronik- Manga- und Pronoviertel.
Hier vor der Tür eines Maidcafes.
Und mitten in dieser abgeranzten Hoffnungslosigkeit diese zwei Herzen. Pärchen haben hier schlösser mit ihren Namen darauf festgemacht und den Schlüssel zerstört, weggeschmissen, verschluckt oder was auch immer. Vielleicht auch mit nach Hause genommen ^^
Das sieht man ja auch am Zaun der Brücke in Köln wenn man von Düsseldorf aus ankommt.
Eindrücke über Eindrücke. Rechts - sehr merkwürdig - Kitkat mit Grünem Tee Geschmack. Das ganze nennt sich dann "Kitkat für Erwachsene"
Und zum schluss Skypen mit Mama und Filou! <3

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